Kunst an der Universität Bremen · Stahlplastik


Stahlplastik

Standort: Cafeteria GW2
KünstlerInnen: Michael Eickhoff, Hans Rose, Fenna Schmidt (KunststudentInnen)
Material: Autoschrott und Untermalung
Datum: ca. 1984. 2010 im Zuge des Umbaus der Cafeteria abmontiert.

Das Bild zeigt eine von Kunststudierenden Mitte der 1980er Jahre aus Autoschrott geschaffene Stahlplastik in der Cafeteria des GW 2, aufgenommen im August 2006. - Bitte anklicken! Die Stahlplastik entstand im Rahmen des Projektes „Entfernung von der Wirklichkeit, Kunst nach '45” im Studiengang Kunst unter Anleitung von Prof. Hans Walter Nutbohm. Sie wurde von drei StudentInnen gestaltet und vermutlich 1984 aufgestellt.
Die wesentlichen Merkmale an diesem und an anderen Projekten des Studiengangs sind: a) dass sich die Studierenden mit bestimmten Kunst­richtungen und -stilen auseinandergesetzt und für die eigenen Arbeiten genutzt haben, b) dass sie die Vorhaben gemeinsam erarbeitet und weitgehend selbständig durchgeführt haben.
Bei dieser Plastik bestand laut Klaus Matthies (1989) das Konzept darin, „triviale Materialien – in diesem Falle Autoschrott – in Bildmaterial umzuwandeln und in neuer Bedeutung zu kombinieren“. Dabei ging es nicht nur um Transformation, sondern auch um symbolische Impulse: „Zivilisationsreste zu wandeln” und „alten Stoffen neue Bedeutungen” zu geben. Es entstanden vier Stahlfiguren: ein Fisch, zwei Personen und ein Tier (von links nach rechts). Von den Studierenden verlangte die Bearbeitungsform besondere Kenntnisse in der Metallverarbeitung (Schmieden und Schweißen) und in der Kombination von plastischen Elementen mit flächigen und farbigen Elementen. In diesem Projekt gelang es, den Ort, nämlich den Fahrstuhlturm und die Fahrstuhltüren, einzubeziehen.


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