Kunst an der Universität Bremen · Mann auf Pyramide


Mann auf Pyramide

Standort: BIAS, Bibliotheksstraße
Künstler: Hans-Joachim Müller (*1952), Bildhauer, lebt und arbeitet in Bremen
Datum: 6 Mai 1992
Material: Marmor, Maße: 2,2x0,7x0,7 m

Das Foto zeigt die Skulptur ;Mann auf Pyramide; des Bildhauers Hans-Joachim Mueller, aufgenommen im August 2006. - Bitte anklicken! Die Skulptur „Mann auf Pyramide“, wurde am Morgen des 6 Mai 1992 vor dem BIAS von dem Bildhauer Hans-J. Müller aufgestellt. Die Skulptur war mit eines seiner ersten Werke für die „Kunst im öffentlichen Raum“. Sie entstand im Rahmen einer Kunstförderung des Landes Bremen.

Das Werk zeigt einen pyramidenförmigen Marmorblock aus dem ein männlicher Oberkörper mit einem abstrakten Kopf emporwächst. Die Konturen des Gesichts sind zu erkennen, doch die einzelnen Gesichtsteile nur zu erahnen. Der sichtbare Teil des Mannes zeigt ihn in einer Jacke mit einem umgeklappten Kragen.

Die Interpretation vieler, die diese Skulptur sehen, ist, dass dieses Werk einen Denker, einen Gelehrten oder einen Höherstehenden zeigt. Jedoch weist Müller jegliche Interpretationen ab. Laut des Weser Kuriers sagte der Künstler, für ihn sei sein Werk ein stiller Beobachter, ein Lebenszeichen, bei dem sich Sockel und Kopf nicht voneinander trennen lassen.

Das typische Merkmal von Müllers Figuren ist, dass sie alle in einem Block anfangen oder auch dass seine Blöcke in der Figur gipfeln. Der Mensch in seinen Werken ist immer oben, der Sockel trägt ihn in die Höhe doch entlässt ihn nie vollständig von seiner geometrischen Form.

Das Foto zeigt die Skulptur „Mann auf Pyramide” des Bildhauers Hans-Joachim Mueller, aufgenommen im August 2006. - Bitte anklicken! „Der Körper erhebt sich in seiner Eigenart aus der bildhauerischen Masse und erklärt, dass sein bildnerisches Potenzial nicht in einer Formulierung erschöpft ist. Den Sockel der Figur bilden Imagination und Imitation, Kubus und Körpersprache zugleich.“ Zitat von (Rainer Beßling)

Mensch und Sockel bleiben immer eng verbunden ohne den Widerspruch ihrer Andersartigkeit aufzugeben.


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